04.05.2015 von Manuel

Die Schlagzeugaufnahmen sind im Kasten - das ging erstaunlich schnell.

Doch für eine moderne Produktion, die ordentlich "tight" klingen soll, reicht es in der Regel nicht, einfach drauf loszuspielen und zu schauen, ob es dann ein One-Take wird, bei dem man nur ein mal auf Aufnahme drückt und darauf vertraut, dass alles passt.

Auch wenn manche Zungen was anderes behaupten, Schlagzeuger sind auch nur Menschen und machen (hier werden viele Musiker mich bestätigen) auch Fehler.

So haben wir die Zeit bei den Schlagzeugaufnahmen dafür genutzt, einen Song 3 oder 4 Mal komplett einzuspielen, um auch wirklich sicher zu gehen, dass wir für jeden Teil einen "sauberen" Take haben.

Im Editing wurden dann alle Aufnahmen (jeweils 11 Spuren) gruppiert untereinander gelegt mit dem besten Take (der Take, der uns am besten bei der Aufnahme gefallen hat) an oberster Stelle. Diesen haben wir dann systematisch durchgehört und dabei auf Unsauberheiten oder Verspieler geachtet.

Wenn wir der Meinung waren, dass eine Stelle nicht gut war, haben wir uns wir die Alternativtakes durchgehört und aus diesen die beste Performance herausgesucht.

Da alle Takes über die selbe Klickspur eingespielt wurde, konnte der Bereich der Alternativspur 1:1 auf die Hauptspur kopiert werden. Durch geschicktes Setzen von Crossfades wurden dann nun die so neu eingesetzten Teile in den Take eingepasst, so dass man keinen Übergang hört...

... et voilà: es entstand ein sauberer Schlagzeugtake, mit dem wir voll und ganz zufrieden sind. Und das Ganze natürlich für alle 5 Songs.

 

 

 

 

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